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Dresden

Sächsisches Musik-Mekka Die Metropole Dresden

"Dresden war eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte ... Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang. Eigentlich müßte es heißen: im Zweiklang. Und mit der Landschaft zusammen, mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen, den Wäldern und mit den Gebirgen am Horizont, ergab sich sogar ein Dreiklang. Geschichte, Kunst und Natur schwebten über Stadt und Tal, vom Meißner Dom bis zum Großsedlitzer Schloßpark, wie ein von seiner eigenen Harmonie beschwingter Akkord ..."

Diese wehmütige Erinnerung Erich Kästners bezieht sich auf die Zeit vor dem 13./14. Februar 1945 zurück, als Hunderttausende von Bomben auf jene Stadt niedergingen, die von Johann Gottfried Herder einst aufgrund ihrer Schönheit und kulturellen Bedeutung als das "Elbflorenz" geadelt worden war. Innerhalb von kaum mehr als zwölf Stunden wurden 15 Quadratkilometer der sächsischen Metropole pulverisier[t, darunter zentrale Wahrzeichen und Orte einer jahrhundertealten Musikpflege wie Frauenkirche, Semperoper und Kreuzkirche. Die Kultur lag am Boden, aber nicht lange ...

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